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Ein erfolgreiches Wochenende
Fotos: Susanne Roßbach

Die Rennstrecke im holländischen Zandvoort war der Schauplatz für zwei erfolgreiche Rennen am vergangenen Rennwochenende. Mit der Pole Position, Sieg im ersten Rennen. schnellste Rennrunde und einem vierten Platz im zweiten Rennen konnte ich weiter Punkte auf den Meisterschaftsführenden gut machen.

Ich war mit meiner Freundin schon Mittwoch nach Zandvoort gekommen, um dort noch einen freien Tag zu verbringen. Nach einem Ausflug nach Amsterdam mit meinem Team und nach Haarlem reiste ich Donnerstag dann zur Rennstrecke.

Schon im freien Training deutete sich unsere Wettbewerbsfähigkeit an diesem Wochenende an. Auf Anhieb kam ich mit dem, wieder mal sehr gut vorbereiteten Auto auf dem anspruchsvollen Kurs zurecht und fuhr die schnellste Runde des Trainings mit einem Vorsprung von 3/10 Sekunden. Dies setzte sich dann im Zeittraining am Samstagvormittag fort. Zuvor hatten wir noch eine kleine Veränderung an der Vorderachse vorgenommen, um eine bessere Traktion aus langsamen Kurven zu bewirken, was sich positiv auswirken sollte. Denn dadurch konnte ich in der jeweils ersten Zeitrunde den „Peak“ der Reifen ausnutzen, meine schnellsten Runden fahren und wurde nicht durch die viele Gelbphasen und durch die Unterbrechung behindert. Nach dem Ablauf der 30 Minuten hatte ich einen Vorsprung von 4/10 Sekunden und damit die Pole Position für das erste Rennen.

Dieses wurde durch einen schweren Startunfall überschattet. Zwei Fahrer kollidierten beim Start, wodurch einen Massen-Crash ausgelöst und das Rennen nach zwei Saftycar-Runden unterbrochen wurde. Der Restart erfolgte ebenfalls hinter dem Safty-car und da ich den ursprünglichen Start gewonnen hatte, führte ich das Feld an. Der Restart gelang mir gut und ich konnte mich bereits nach wenigen Metern von meinem Konkurrenten absetzen. Beim ersten Überfahren der Startlinie hatte ich bereits einen Vorsprung von anderthalb Sekunden. Aufgrund der sehr guten Balance des Autos setzte ich mich weiter ab und gewann das Rennen schließlich mit einem Vorsprung von 3, 5 Sekunden.

Wegen der Vorschriften im Reglement startete ich am Sonntag dann von der achten Position ins Rennen. Während des Starts wurde ich von Daniel Bauer Richtung Boxenmauer gedrückt. Um eine Kollision mit derselben zu vermeiden musste ich dagegen halten und verstellte mir dabei ein wenig die Spur an meinem Seat Leon. Nach einem weiteren Überholmanöver und einem Unfall zweier Konkurrenten befand ich mich schon auf der vierten Position. Das gesamten Rennen über gelang es mir jedoch nicht den Drittplatzierten Marschall zu überholen, trotz zahlreicher Versuche. Dieser machte keinen Fehler und ich wollte keinen Ausfall wegen eines unüberlegten Überholmanövers riskieren.

Durch den Sieg, dem vierten Platz und den beiden Zusatzpunkten für Pole und schnellste Runde habe ich nun einen Rückstand von 18 Punkte auf den Führenden in der Meisterschaft. Bei noch 43 zu vergebenen Punkten haben wir also immer noch eine reelle Chance auf den Meistertitel.

 

 
 

Meisterschaft 2005

RG

Name / Nation

Gesamt

1

Thomas Marschall / D

132

2

Daniel Bauer / D

127

3

Florian Gruber / D

123

4

Bastian Kolmsee / D

114

5

Marcel Lasee / D

104

6

Christian Hohenadel / D

89

7

Thomas Mühlenz / D

85

8

Matthias Meyer / D

80

9

Florian Stoll / D

67

10

Marcus Steinel / D

60



Termine - Saison 2005

15.04. - 17.04. Hockenheim

29.05. - 01.05. Lausitzring

13.05. - 15.05. Spa Francorchamps (B)

24.06. - 26.06. Oschersleben

15.07. - 17.07. Norisring

05.08. - 07.08. Nürburgring

26.08. - 28.08. Zandvoort (NL)

21.10. - 23.10. Hockenheim